Erst nach dem 2. Weltkrieg wurde ein neuer Versuch gestartet. Ein Schausteller installierte eine stationäre im Wiener Prater mit zwei hintereinander stehenden Loopings, wobei der letztere etwas tiefer lag. Wahrscheinlich davon inspiriert, baute der Schausteller Hilmar Gropengiesser zusammen mit seinem Vater, 1952 die erste transportable Loopingbahn der Welt. Ungeachtet der Entwicklungen und Erfahrungen der zurückliegenden 100 Jahre verwendeten sowohl der Wiener Schausteller als auch Gropengiesser wieder kreisrunde Loopingelemente. Auf dem Bremer Freimarkt 1954 wurde die Doppelloppingbahn polizeilich verboten, weil sich die Klagen der Fahrgäste über Schmerzen an der Wirbelsäule häuften. Gropengiesser ersetze die beiden Loopings durch eine lange Talfahrt.
Das Verb to coast bedeutet im Amerikanischen fahren bzw. sich fortbewegen ohne eigenen Antrieb und wird im Sinne von ausrollen, auslaufen und abwärts fahren gebraucht. Da das Nomen Coaster auch auf Rodelschlitten angewandt wird, könnte man einen Roller Coaster als Rollschlitten beschreiben, der ohne eigenen Antrieb abwärts fährt.
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