Der Looping als Ellipse bzw. Oval war am Anfang des Jahrhunderts ein wichtiger Schritt in Richtung optimaler Loopingform, Werner Stengel brachte sie zur Vollendung: er benutze die Klothoide, die im Strassenbau schon längst Einzug gehalten hatte, als Vorbild. Je langsamer der Zug mit zunehmender Loopinghöhe wird, desto kleiner kann auch der Radius werden. Bei der Loopingausfahrt ist es genau anders herum, der Zug gewinnt wieder an Geschwindigkeit und der Radius wird dementsprechend grösser. Um einen harmonischen Übergang im Scheitelpunkt des Loopings zu erreichen, werden die Klothoiden der Ein- und Ausfahrt mit einem Kreissegment verbunden. Durch diese Massnahmen ermöglichte man einen kontinuierlichen Anstieg der auftretenden Kräfte, die darüber hinaus keinen kritischen Wert für den Menschen erreichen, sondern in diesem Fall steigt die Belastung bei der Einfahrt in den Looping auf das 4,94fache des Eigengewichtes an.